Nicht alle Rasenmäher fühlen sich bei der Benutzung gleich an. Einige erfordern stetiges Schieben, während andere sich mit sehr wenig Kraftaufwand vorwärtsbewegen. Die Modelle, die einfacher zu handhaben sind, sind in der Regel selbstfahrende Modelle mit Radantrieb.
Doch was genau ist ein selbstfahrender Rasenmäher und worauf sollten Sie bei der Auswahl achten? In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen die Funktionsweise, die verfügbaren Typen und wie Sie das passende Modell für Ihren Garten auswählen.

Ein selbstfahrender Rasenmäher ist ein handgeführter Mäher mit einem integrierten Antriebssystem, das die eigenen Räder antreibt. Sie gehen zwar weiterhin hinter dem Gerät her und lenken es, aber der Mäher bewegt sich aus eigener Kraft vorwärts, anstatt darauf angewiesen zu sein, dass Sie ihn über den Rasen schieben.
Die Hauptunterschiede zu einem herkömmlichen Schiebemäher lassen sich in wenigen Kernpunkten zusammenfassen:
Was bedeutet ein selbstfahrender Rasenmäher also für den durchschnittlichen Gartenbesitzer? Es bedeutet weniger körperliche Anstrengung bei jeder Bahn, besonders spürbar auf großen Flächen, an Steigungen und bei hohem Gras. Sie gehen zwar hinter dem Mäher her und lenken, aber das Antriebssystem übernimmt den Vortrieb.
Das Grundprinzip ist einfach: Der Motor (Benzin oder Elektro) treibt sowohl das Schneidmesser als auch die Räder an. Wenn Sie den Antriebsbügel am Holm betätigen, wird die Kraft auf die Räder übertragen und der Mäher setzt sich in Bewegung. Lassen Sie den Bügel los, stoppt der Antrieb.
So sieht das Innere des Antriebssystems je nach Mähertyp aus:
Im Alltag ist die Bedienung eines selbstfahrenden Rasenmähers denkbar einfach: Drücken zum Fahren, Loslassen zum Stoppen. Der Mäher behält unabhängig von der Grasdichte oder dem Gelände ein gleichmäßiges Tempo bei. Das ist der Hauptgrund, warum er Schiebemäher auf anspruchsvollen Flächen übertrifft.
Diese Mäher gibt es in verschiedenen Konfigurationen, die jeweils für unterschiedliche Gartenbeschaffenheiten und Vorlieben geeignet sind.
Modelle mit Vorderradantrieb treiben die vorderen Räder an, wodurch sie leichter zu wenden und um Hindernisse zu manövrieren sind. Sie eignen sich gut für flache oder leicht hügelige Rasenflächen, können aber an steilen Hängen die Traktion verlieren, da die Vorderräder beim Bergauffahren unter Last zum Abheben neigen.
Der Hinterradantrieb leitet die Kraft an die Hinterräder, was für eine bessere Traktion an Hängen und auf unebenem Gelände sorgt, da die Hinterräder mehr Gewicht des Mähers tragen. Dies macht den Hinterradantrieb zur praktischeren Wahl für Gärten mit merklichen Steigungen. Die meisten Benzinmodelle der Mittel- und Oberklasse nutzen aus diesem Grund den Hinterradantrieb.
Der Allradantrieb treibt alle vier Räder gleichzeitig an und bietet die beste Traktion auf allen Geländetypen. AWD-Modelle bewältigen steile Hänge, nasses Gras und unebenen Boden besser als Varianten mit Vorder- oder Hinterradantrieb. Sie sind meist teurer, bieten aber die beständigste Leistung unter schwierigen Bedingungen.
Akku-Modelle haben in den letzten Jahren enorm aufgeholt und stehen der Leistung von Benzinern in den meisten privaten Anwendungsfällen in nichts nach. Sie arbeiten leiser, sind wartungsärmer und verursachen keine Kraftstoffkosten. Was ist eine gute Alternative zu einem selbstfahrenden benzinbetriebenen Rasenmäher für Hausbesitzer, die ganz auf Benzin verzichten möchten? Ein hochwertiges 40V- oder 60V-Akku-Modell bewältigt die meisten privaten Rasenflächen problemlos.
Mähroboter führen das Konzept des Selbstfahrens noch einen Schritt weiter, indem sie die Notwendigkeit des Mitlaufens komplett eliminieren. Modelle wie die Sunseeker Elite X Gen 2 Serie arbeiten vollautonom nach einem festen Zeitplan, navigieren durch den Garten, weichen Hindernissen aus und kehren ohne Benutzereingriff zur Ladestation zurück. Für Hausbesitzer, die das Rasenmähen ganz aus ihrem Alltag streichen möchten, ist ein Mähroboter neben herkömmlichen selbstfahrenden Modellen eine ernsthafte Überlegung wert.

Wie jede Ausrüstung haben auch selbstfahrende Mäher ihre Vor- und Nachteile. Hier ist, was Sie vor dem Kauf abwägen sollten.
Ein selbstfahrender Mäher eignet sich besonders gut für bestimmte Situationen. Größere Gärten mit einer Fläche von etwa 1.000 m² oder mehr lassen sich viel leichter bewältigen, wenn der Rasenmäher von selbst fährt. Auch Hanglagen und unebener Boden werden so besser beherrschbar, insbesondere bei Modellen mit Hinterradantrieb oder AWD-Modellen, die eine bessere Traktion bieten. Wer das Rasenmähen als anstrengend empfindet, wird den Unterschied sofort bemerken.
Für kleinere, ebene Gärten kann ein Handrasenmäher dennoch eine gute Wahl sein. Er ist günstiger, fühlt sich leichter an und lässt sich auf engem Raum leichter manövrieren.
Manche Hausbesitzer ziehen auch andere Modelle als selbstfahrende Rasenmäher in Betracht. Mähroboter haben sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Der Sunseeker Elite X7 beispielsweise bewältigt dank Allradantrieb und kabelloser RTK-Navigation Steigungen von bis zu 35 Grad und mäht eigenständig eine Fläche von bis zu 3 Acres. Bei größeren oder komplexeren Gärten nimmt er Ihnen das Rasenmähen komplett ab.
Was also ist ein selbstfahrender Rasenmäher? Es ist ein handgeführter Mäher mit einem Antriebssystem, das ihn vorwärts bewegt, sodass das Mähen weniger Kraft kostet und an Hängen oder auf großen Flächen deutlich einfacher fällt.
Vorderrad-, Hinterrad-, Allrad- oder batteriebetriebene Modelle eignen sich jeweils für unterschiedliche Gartentypen und Budgets. Wenn Sie lieber gar nicht mähen möchten, sind Mähroboter mittlerweile eine gute Lösung.
Die richtige Wahl hängt von Ihrem Garten, dem Gelände und davon ab, wie viel Zeit Sie jede Woche mit Mähen verbringen möchten.
Die meisten selbstfahrenden Rasenmäher halten bei regelmäßiger Pflege etwa 8 bis 10 Jahre, manche sogar länger. Der Motor hält in der Regel gut durch, doch Teile wie Riemen und das Antriebssystem nutzen sich schneller ab. Einfache Maßnahmen wie Ölwechsel und Reinigung tragen wesentlich dazu bei. Bei batteriebetriebenen Modellen muss die Batterie möglicherweise nach 3 bis 5 Jahren ausgetauscht werden.
Ja, Sie können ihn schieben, wenn der Antrieb nicht aktiviert ist. Er lässt sich rollen, fühlt sich aber aufgrund der zusätzlichen Antriebskomponenten schwerer an als ein normaler Schiebemäher. Für kurze Momente (z.B. Rangieren) funktioniert es, aber das Schieben während des gesamten Mähvorgangs kann ermüdend sein.
Der Hauptunterschied liegt in der Art und Weise, wie sich der Rasenmäher fortbewegt. Bei einem Schiebrasenmäher sind Sie für den Vorwärtsantrieb vollständig auf Ihre eigene Kraft angewiesen. Ein selbstfahrender Rasenmäher treibt seine Räder selbst an, sodass Sie ihn lenken, anstatt ihn zu schieben. Auf größeren Rasenflächen oder an Hängen ist dies deutlich einfacher, während Handrasenmäher nach wie vor für kleine, ebene Gärten geeignet sind.
Der größte Vorteil ist der geringere Kraftaufwand beim Mähen, insbesondere auf größeren Rasenflächen oder unebenem Gelände. Sie bewältigen Steigungen besser und halten eine gleichmäßige Geschwindigkeit, was zu einem saubereren Schnitt beiträgt. Bei einigen Modellen lässt sich zudem die Geschwindigkeit einstellen, sodass Sie diese an Ihr Gehtempo anpassen und bequem mähen können.